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Ottobrunn Nähe München

Erdenweg

Der Biber

Endlich wieder daheim! Ich komme mit meinem Auto auf dem Platz vor unserem Haus an. Nach 2 anstrengenden Tagen beim Seminar landscape tracking von Jon Young mit super Wetter und Sonnenbrand bin ich so richtig müde. Ich lehne mich erst mal an’s Auto und schaue über  den Feuerplatz und Garten in Richtung Felder. Schön, der Holzstamm- und Zweighaufen fürs Lagerfeuer ist zusammengeschnitten und aufgeschichtet. Nur warum haben meine Jungs einen Holzklotz auf dem Feld liegen lassen?

 

Ich will anfangen das Auto auszuräumen, öffne die Heckklappe und werfe noch einen Blick auf’s Feld. Der Holzklotz bewegt sich ja! das muss unser wilder Biber sein!!!

 

Ich starte sofort Richtung Feld und vergesse völlig meine Kamera, die ja im Auto liegt. Die ersten 20 Meter gehe ich schnell, dann immer langsamer – bis ich nur noch in Zeitlupe ein paar Meter zurücklege. Ich bin etwa 10 Meter entfernt vom Biber! Es ist Frühjahr und er sieht relativ schlank aus. Genüsslich frisst er das frische Gras, beäugt mich ab und zu. Ich schaue im völlig fasziniert zu. Seine Größe, das dunkelbraune, dichte Fell, ganz nass und glänzend, der dicke breite Schwanz, kleine Knopfaugen und die großen, gelblichen Zähne. Langsam geht die Sonne unter. Ich stehe ganz still und versuche die Mücken zu überzeugen, dass ich nur ein Baum in der Landschaft bin. Nach ca. 10 Minuten rutscht der Biber wieder in’s Wasser, taucht nochmal kurz flussabwärts auf und ist verschwunden.

 

 

Eine wunderschöne Begrüssung Zuhause und ein tolles Erlebnis!!!

 

 

Nur schade, dass ich kein Bild von ihm gemacht habe!!!!

 

 

Barbara

09.04.2011